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Wein

Die Anbaugebiete.

Der Mittelrhein

Das Weinanbaugebiet Mittelrhein erstreckt sich über etwa 120 Kilometer - von Bingen bis Bonn – entlang des Rheinstromes. Steile terrassierte Rebhänge, zahlreiche mittelalterliche und liebevoll restaurierte Weinorte sowie der weltberühmte Loreleyfelsen machen das Mittelrheintal zu einer geschichts-trächtigen und weltweit einzigartigen Kulturlandschaft, deren südlicher Teil im Jahr 2002 von der UNESCO zum Welterbe ernannt wurde.

Mit etwa 440 ha Rebfläche (davon 68% Riesling) gehört das Mittelrheintal zwar zu den kleinsten Anbaugebieten Deutschlands, ein Steillagenanteil von über 85 % ist bundesweit hingegen unübertroffen.

Die Römer brachten den Weinbau in das Mittelrheintal und sorgten mit dem Bau von mörtellosen Trockensteinmauern für die typische Terrassierung in den Weinlagen. Ohne die Rebterrassen wären viele der Lagen kaum zu bewirtschaften, sorgen diese doch für etwas moderatere Steigungen und verhindern einen zu starken Hangabfluss bei Unwetter und Starkregen. Trotzdem weisen viele Steillagen Steigungen bis zu 70 % auf und machen somit eine maschinelle Weinlese unmöglich. Hier ist die Weinlese noch richtige Handarbeit! Wenn man sich vorstellt, wie viel Arbeit in dem Wein hier steckt, schätzt man ihn gleich noch mehr.

Die Rieslingrebe findet auf den mineralreichen Schieferverwitterungsböden und unter den klimatisch günstigen Verhältnissen ideale Wachstumsbedingungen vor. Die Rebsorten Müller-Thurgau, Kerner, Grau- und Weißburgunder ergänzen die Vielfalt der Weißweine. Unter den roten Reben dominieren Spätburgunder, Dornfelder und Portugieser.

Der Rheingau

Das Weinanbaugebiet Rheingau erstreckt sich von Flörsheim am Main im Osten bis Lorchhausen am Rhein im Westen. Die Hauptkämme des Rheinschiefergebirges schützen den Rheingau vor kalten Witterungseinflüssen und zu hohen Jahresniederschlägen. Der Rhein wirkt zudem als Sonnenreflektor und zusätzlicher Wärmespeicher, der sich ausgleichend auf das Mesoklima auswirkt. Milde Winter, warme Sommer und die typischen Flussnebel im Herbst begünstigen das Wachstum der Weinreben und die Reife der Beeren.

84% der gesamten Rebfläche im Rheingau sind mit Riesling bestockt und 11 % mit Spätburgunder. In den höheren Lagen sorgen Schieferverwitterungsböden für die rheingautypische mineralische Frische und Spritzigkeit im Riesling. Auf den tiefgründigen, meist kalkhaltigen Lößböden in Flussnähe wachsen vollmundige, kräftige Weine. Die Rieslingweine aus dem Rheingau gehören zu den wertvollsten Weißweinen und sind international stark gefragt.

Riesling - Romantik - Rhein

Aus Liebe zum Riesling.

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