Raiffeisendenkmal | © A. Weller

Raiffeisendenkmal

Raiffeisenplatz 1, 56564 Neuwied

Direkt neben dem Roentgenmuseum (Kreismuseum) befindet sich der "Raiffeisenplatz" mit einem Denkmal für Friedrich Wilhelm Raiffeisen (1818-1888; von 1852-65 Bürgermeister in Heddesdorf), der die Ideen für das heute weltumspannende Genossenschaftswesen hier entwickelte.
Friedrich Wilhelm Raiffeisen geboren am 30. März 1818 in Hamm an der Sieg gestorben am 11. März 1888 in Heddesdorf, heute Teil Neuwieds

Als Landbürgermeister lernte Friedrich Wilhelm Raiffeisen die Not der ländlichen Bevölkerung kennen. Seit 1846 organisierte er Zusammenschlüsse, die zunächst noch auf Wohltätigkeit beruhten, bald aber nach den Grundsätzen von Selbsthilfe, Selbstverwaltung und Selbstverantwortung organisiert wurden. Die “Spar- und Darlehnskassen" genannten Kreditgenossenschaften breiteten sich schnell über Deutschland aus. Es entstand eine vielfältige Genossenschaftsorganisation.
Raiffeisens Handeln war von christlicher Motivation geprägt. Die Vereine sollten nicht nur in ökonomischer Hinsicht wirken, sondern auch in christlich-sozialem Sinne bei der Verwirklichung einer christlichen Gesellschaft helfen.

Raiffeisendenkmal

56564 Neuwied Raiffeisenplatz 1
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Raiffeisenplatz 1
56564 Neuwied


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