Herrnhuter Viertel | © Pressebüro der Stadt Neuwied

Friedrichstraße, 56564 Neuwied

Seit 1750 sind die Herrnhuter in Neuwied ansässig und ihr spätbarockes Wohnviertel ist noch sehr gut erhalten

Architektonisch bedeutsame Sehenswürdigkeit Herrnhuter Viertel Die Herrnhuter Brüdergemeine, der auch Abraham und David Roentgen angehörten, ließ sich Mitte des 18. Jahrhunderts in Neuwied nieder. Das Viertel, das sie damals bewohnte, bestand aus einfachen, in einheitlichem Baustil errichteten Häusern und ist bis heute erhalten. Ein Zeugnis der Herrnhuter Architektur ist auch die Brüderkirche mit ihrem schlichten Betsaal, die sich harmonisch in die Häuserzeile reiht. Auch das Gebäude, das heute die Fachschule des Lebensmittelhandels beherbergt, zeugt davon. 1870 wurde es für die Herrnhuter Knabenanstalt, die schon seit 1756 Schüler aus dem In- und Ausland in ihrem Internat betreute, gebaut. 1887 fand hier das erste internationale Fußballspiel auf deutschem Boden statt. Zitat aus der damaligen Neuwieder Zeitung: "In Fastnachtskostümen wurde um einen aufblasbaren Ball gekämpft". Durch solide Unternehmungen in Gewerbe und Handel verschaffte die Herrnhuter Brüdergemeine der Stadt Neuwied zu weit verbreitetem Ansehen. Bis zum heutigen Tag stellt sie einen beachtlichen und wohlangesehenen Bestandteil der Neuwieder Öffentlichkeit dar.

Herrnhuter Viertel | © Pressebüro der Stadt Neuwied
Herrnhuter Viertel 2 | © Pressebüro der Stadt Neuwied

Herrnhuter Viertel

Herrnhuter Brüdergemeine
Friedrichstraße
56564 Neuwied


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